Pressespiegel

25.000 Euro für die Berufliche Schule, Wochenschau, 22.04.2018

Förderverein unterstützt schon seit 26 Jahren die Berufliche Schule Niebüll

NIEBÜLL Der Förderverein Nordfriesland Nord für die Berufliche Schule Niebüll e.V. wurde 1992 gegründet, um den jungen Menschen in der Region Südtondern mit den nordfriesischen Inseln die Bildungschancen zu erhalten oder noch zu verbessern. Vorübergehend rückläufige Schülerzahlen in einigen Berufen dürfen nicht zu erschwerenden Maßnahmen in der Ausbildung führen, da sonst ein Fachkräftesterben in dieser Region eintreten würde. Das Thema war vor 26 Jahren so aktuell wie es heute noch ist. Sein 25-jähriges Bestehen im letzten Jahr hat der Förderverein nicht gefeiert, dafür möchte der Verein lieber die Berufliche Schule mit einer Spende über 25.000 Euro für weitere Fördermaßnahmen unterstützen. „Wir stehen der Schule stets zur Seite, wenn es darum geht, den Wirtschaftsstandort Niebüll zu stärken und der Schule auch etwas Gutes zu tun", erklärt Wolfgang Hennig. Bei Gründung des Vereins wurde August Betka zum 1. Vorsitzenden gewählt, unterstützt durch die 2. Vorsitzende Anke Rönnau aus Morsum. Damals wie heute war Johannes Jochimsen Schatzmeister. Betka gab 2001 den Vorsitz an Wolfgang Hennig ab, der noch heute den Förderverein führt. Sein Stellvertreter ist Klaus Lehmann. Den Vorstand vervollständigen Holger Vogt als Schriftführer und fünf Personen als Beiräte. Aktuell hat der Förderverein 190 Mitglieder, die pro Jahr 15 Euro Beitrag entrichten. Aus diesen Beiträgen und durch Spenden hat der Förderverein Nordfriesland Nord für die Berufliche Schule Niebüll seit seinem Bestehen schon 103.000 Euro gespendet für die Übernahme von Kosten für technische Geräte, die in Werkstätten oder Funktionsräumen die vorhandene Einrichtung ergänzen, zur Förderung von regionalen und überregionalen Seminar-Veranstaltungen für Schüler, für die Einrichtung von Schüler-Arbeitsplätzen, zur Unterstützung von kulturellen Veranstaltungen oder Weiterbildungsmaßnahmen. „Wir wollen überall da punktuelle Hilfestellungen geben, wo die öffentliche Hand kein Budget hat", erklärt Wolfgang Hennig. Schulleiter Finn Brandt weiß auch schon, wofür er einen Teil des Geldes einsetzen wird. Die Berufliche Schule hat gerade eine neue CNC-Maschine für die Holzbearbeitung erhalten. Die soll mit einer Software aufgerüstet werden, die federführend ist und auch von Fachfirmen benutzt wird. Damit hat die Schule wieder einmal eine Vorreiterrolle in dieser Berufsausbildung", lobt Wolfgang Hennig.

aus Wochenschau vom 22.04.2018