Pressespiegel

Projekttag mit Trump, Nordfriesland Tageblatt, 27.03.2017

NIEBÜLL Schüler des Beruflichen Gymnasiums zeigten kürzlich ihr Können mit vorbereiteten Präsentationen in den Hörsälen des Schulzentrums. Sie hatten sich mit viel Kreativität an die Sache herangemacht. Hier war Harry Potter mit im Spiel, da tauchte Donald Trump auf.
Das Projekt des Englischunterrichts auf erhöhtem Anforderungsniveau wurde unter dem Oberthema "What would happen if..." zusammengefasst. Darauf hatten sich die Schüler beider Kurse gemeinsam geeinigt, da es all ihre unterschiedlichen Ideen am treffendsten vereinen konnte.
Die Aufgabe der Schüler bestand darin, eine Situation zu inszenieren und tragende Teile des Oberthemas mit aufzunehmen. Dafür mussten sich die Schüler in Gruppen zusammenfinden und ein von ihnen gewähltes Szenario selbst ausarbeiten, das nun anschließend der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Die Präsentationen fanden in Form szenischer Darstellungen statt. "Das hat viel Spaß gemacht", resümierte Torge Olhöft (WG 12), der sich als Präsident Trump perfekt inszenierte. "Ich arbeite natürlich mit Klischees."
Andere Schüler hatten sich mit einem modernen Blick mit dem 19. Jahrhundert auseinander gesetzt. Nachdem die realistischen Tendenzen des 19. Jahrhunderts zuvor im Rahmen des Unterrichts erarbeitet wurden, hatten sich die Schüler eigenständig Schwerpunkte ausgesucht, die sie aus ihrer heutigen Sicht kreativ gestalteten. Die Themen umfassten verschiedene Aspekte des Lebens sowie typische Themen- und Motivfelder der Zeit. Dabei sind unterschiedliche Präsentationen entstanden, wie Lesungen, Talkshows und dramatische Inszenierungen. Auch hier gelang eine zeitgemäße Umsetzung der Thematik. So wurde in der Talkshow über die Mängel der Waschmöglichkeiten geklagt.
In der Mathematik gab es ähnlich Handfestes: Rotationskörper. "Man muss sich das vorstellen, als wären sie auf einer rotierenden Töpferscheibe entstanden, wie Vasen oder Weingläser", erklärten die Schüler. "Viele
dieser Körper haben einen gebogenen Umriss und es gibt keine grundlegende Formel zur Berechnung des Volumens."
Und so zeigten sie den Weg, die Vase im Längsschnitt darzustellen und die Oberflächenlinie als Funktionsgraph im Koordinatensystem aufzufassen. Über die Integralrechnung konnte dann das Volumen bestimmt werden. Als Beispiel dienten Vase, Bowlingpin und ein Heißluftballon. Auch bei dieser Präsentation waren zahlreiche Schüler-Zuhörer anwesend und lauschten aufmerksam den Ausführungen. "Ein gelungener Tag", resümierte Harald Christiansen, Leiter A5 Abteilung Berufliches Gymnasium.

aus Nordfriesland Tageblatt vom 27.03.2018