Pressespiegel

Die Zukunft hat jeder in seiner Hand, Wochenschau, 05.02.2017

Freude und Erleichterung war allen Beteiligten deutlich anzumerken, als 28 Auszubildende der Innung des Kraftfahrzeughandwerks Nordfriesland ihre Gesellenbriefe entgegennahmen. Nach bestandener Prüfung zum Kraftfahrzeugmechatroniker hatten sich die jungen Frauen und Männer gemeinsam mit ihren Eltern, Ausbildern, Berufsschullehrern und den Mitgliedern des Prüfungsausschusses im großen Saal des Husumer Handwerkerhauses zur traditionellen Freisprechungsfeier versammelt. In seiner Ansprache ließ Obermeister Peter Kaim noch einmal die dreieinhalbjährige Lehrzeit Revue passieren, bedankte sich bei allen an der Ausbildung Beteiligten und beglückwünschte die jungen Leute zur bestandenen Gesellenprüfung. Sie sei für das weitere berufliche Leben der wichtigste Schritt, betonte der Innungschef. Zu Beginn der Lehrzeit im August 2013 habe es zunächst eine verschwommene Perspektive gegeben und es sei sicher manchmal die Frage aufgekommen, ob das wohl jemals etwas werden würde. „Der Weg zum erfolgreichen Ausbildungsabschluss, ist nicht leicht gewesen. Und es gab auch Lektionen die nicht in den Lehrbüchern stehen, denn vor dem Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt“, sagte der Obermeister. Die jungen Gesellen hätten es nun größtenteils selbst in der Hand, etwas aus ihrem Beruf zu machen. Kaim sprach von umfangreichen technischen Veränderungen, die nicht zuletzt auf Grund der zunehmenden Elektromobilität in den kommenden zehn Jahren auf die Kraftfahrzeug-Branche zukä- men. Deshalb solle man sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Mit dem Ausbildungsabschluss sei lediglich die Grundausbildung gegeben. Um die Spitzentechnologie in der Kraftfahrzeugbranche beherrschen zu können, sei weiteres Lernen und der Mut zur Veränderung erforderlich. „Setzen Sie sich für ihren Beruf mit Schwung und Elan ein. Dabei haben sie mit der Kreishandwerkerschaft einen starken Partner an Ihrer Seite“, betonte der Obermeister zum Schluss seiner Ansprache. (knu)

aus Wochenschau vom 05.02.2017