Ausbildungsvorbereitung Schleswig-Holstein

Die Ausbildungsvorbereitung Schleswig-Holstein ist ein Angebot für Jugendliche, die keinen Ausbildungs- oder Schulplatz an einer weiterführenden Schule erhalten haben. Es werden Einblicke in verschiedene Berufsfelder ermöglicht und berufsqualifizierende fachtheoretische und berufsübergreifende Lerninhalte vermittelt.

Für Schülerinnen und Schüler ohne den "Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss" eröffnet sich unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, durch Teilnahme am Zusatzunterricht einen dem "Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss" gleichwertigen Abschluss zu erlangen.

 

Zudem haben die Absolventinnen und Absolventen der Ausbildungsvorbereitung Schleswig-Holstein die Berufsschulpflicht erfüllt, soweit kein neues Ausbildungsverhältnis nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung begründet wird.

 

Der Unterricht erfolgt gemäß folgender Stundentafel:

 

1. Berufsbezogener Lernbereich

  • Fachtheorie
  • Fachpraxis 

2. Berufsübergreifender Lernbereich

  • Deutsch mit Schriftverkehr/Kommunikation
  • Wirtschaft/Politik
  • Sport
  • Religion

3. Wahlpflichtbereich

3.1.  ohne "Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss

  • Zusatzunterricht Deutsch
  • Zusatzunterricht Englisch
  • Zusatzunterricht Mathematik

3.2. mit "Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss

  • Vertiefungsunterricht Deutsch
  • Vertiefungsunterricht Englisch
  • Vertiefungsunterricht Mathematik

 

Weiterhin gehört zur Ausbildung in der Ausbildungsvorbereitung Schleswig-Holstein die Teilnahme an drei betrieblichen Praktika und die regelmäßige Teilnahme an Beratungen durch die Arbeitsagentur.

Ein zusätzliches freiwilliges Angebot ist die Teilnahme am Bildungscoaching im Rahmen der Jugendberufsagentur Nordfriesland. Es werden neben der Unterstützung bei der Suche und Durchführung von Praktika, über Hilfe bei Bewerbungen und der Ausbildungsplatzsuche, ebenfalls sozialpädagogische Hilfen durch das Bildungscoaching angeboten.

In die Ausbildungsvorbereitung Schleswig-Holstein wird aufgenommen, wer zum Zeitpunkt des Schulabgangs von einer allgemein bildenden Schule berufsschulpflichtig ist und bisher an keinem vergleichbaren Bildungsgang teilgenommen hat.

Bewerberinnen und Bewerber, die nicht mehr berufsschulpflichtig sind, können im Rahmen verfügbarer Plätze aufgenommen werden.

 

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